Neuraltherapie in der Naturheilpraxis Robert Burbach in Kehl – sanfte regulative Unterstützung des vegetativen Nervensystems zur Begleitung funktioneller Beschwerden.
Neuraltherapie ist ein regulatives naturheilkundliches Verfahren, das auf der Anwendung eines örtlich wirkenden Betäubungsmittels basiert. Dabei wird ein Lokalanästhetikum wie Procain an bestimmte Stellen des Körpers injiziert. Ziel ist es, Anregungen an das vegetative Nervensystem zu geben und Körpersysteme auf subtile Weise positiv zu unterstützen.
Die Neuraltherapie (nach Huneke) wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke entwickelt. In der Praxis bedeutet sie, dass gezielte Reize gesetzt werden, um Funktionsstörungen im Nervensystem und Regulationssystem des Körpers zu beeinflussen. Diese Reize sollen helfen, vegetative Abläufe auszugleichen und die natürliche Regulation des Organismus anzuregen.
Neuraltherapie kann in meiner Praxis in Kehl bei verschiedenen funktionellen Beschwerden unterstützen − vor allem dort, wo das vegetative Nervensystem eine Rolle spielt. Beispiele hierfür können sein:
Schmerzen im Rücken- oder Nackenbereich
Kopfschmerzen bis hin zu Migräne
Gelenkbeschwerden
chronische Verspannungen
funktionelle Störungen ohne klare organische Ursache
nervale Irritationen oder Reiz-Phänomene im Bewegungsapparat
👉 Jede Behandlung wird individuell mit Ihnen abgestimmt.
Erstgespräch & Befundaufnahme
Wir sprechen über Ihre Beschwerden und erfassen Ihre gesundheitliche Situation.
Therapieauswahl
Anhand Ihrer individuellen Bedürfnisse entscheiden wir über die geeigneten neuraltherapeutischen Ansätze.
Sanfte Injektionen
Mit feinen Techniken werden lokalanästhetische Reize an definierte Punkte gegeben.
Nachbesprechung & Begleitung
Die Ergebnisse werden verständlich erklärt und in Ihren Gesamtgesundheitsplan eingeordnet.
Neuraltherapie ist eine sanfte, regulative Methode, die darauf abzielt, körpereigene Abläufe und Reaktionen zu harmonisieren. Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zu anderen naturheilkundlichen Verfahren sein und wird von mir oft in Kombination mit Chiropraktik, manuellen Gelenk- und Muskeltechniken und auch mit Ozon- oder homöopathischen Injektionen angewendet.
Tut die Behandlung weh?
Die Techniken sind auf Komfort und Sicherheit ausgelegt, und viele Patienten berichten von einer guten Verträglichkeit.
Ist eine Überweisung nötig?
Für die neuraltherapeutische Begleitung in der Heilpraktikerpraxis benötigen Sie keine Überweisung.
Werden die Kosten übernommen?
In der Regel werden neuraltherapeutische Behandlungen bei Heilpraktikern nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Private Versicherungen können je nach Tarif anteilig erstatten.
In der Neuraltherapie wird häufig Procain eingesetzt – ein lokal wirksames Betäubungsmittel mit kurzer Wirkungsdauer. Procain wird bevorzugt, weil es gut verträglich ist und den Körper nur kurzzeitig beeinflusst. In der Neuraltherapie dient es nicht zur dauerhaften Betäubung, sondern als regulativer Reiz, der das Nervensystem ansprechen soll.
Leidet ein Patient an schweren Infekten, immunologischen Erkrankungen oder einer Allergie auf das Lokalanästhetikum, dann sollte von der Neuraltherapie abgesehen werden. Auch bei akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals oder bei Blutgerinnungsstörungen ist von der Injektion abzuraten. Wer an sehr niedrigem Blutdruck oder Kollapsneigung leidet, sollte dies im Vorgespräch mit dem Therapeuten klären.
Das potenzielle Risiko eines anaphylaktischen Schocks besteht – jedoch sind bei
einer sachgerechten Anwendung mögliche Nebenwirkungen (z. B. Irritationen von Nerven, Gefäßen oder Organen durch die Injektionsnadel) selten. Es kann jedoch zu einer kleinen Blutung an der Einstichstelle mit einem „blauen Fleck“ oder zu einem Muskelkater ähnlichen Gefühl im Bereich der Injektionen kommen.